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Lathélen
Elfische Aussprache: Lathelén [ˈlaˈθeːlɛn]
Typ: Küstendorf Region: Westküste Miweas Unterregion: Nähe Thalhain Einwohner: 30–50 Bevölkerung: 60% Elfen, 30% Menschen, 10% andere Sprache: Gemeinsprache, Elbisch Besonderheiten: Geschützte Bucht, Mondsteg, Windschrein
Kurzbeschreibung
Lathélen (elbisch für „Sanfte Brandung“) ist ein kleines, abgelegenes Küstendorf etwa eine Tagesreise von Thalhain entfernt. Die Siedlung liegt in einer halbmondförmigen Bucht, deren ruhiges Wasser selbst bei Sturm kaum aufgewühlt wird. Die Bewohner leben überwiegend vom Fischfang, ergänzt durch einfache Landwirtschaft und Kräuterkunde. Der elfische Einfluss prägt Architektur, Kultur und Alltag.
Geographie
Lathélen liegt an der Westküste Miweas, eingebettet zwischen Dünenfeldern und niedrigen Klippen. Ein schmaler Pfad führt durch Wacholderhaine nach Thalhain. Die Bucht ist natürlich geschützt und bietet einen kleinen, kaum bekannten Anlegeplatz, der nur von Einheimischen genutzt wird.
Landschaftsmerkmale
- - Halbmondbucht mit ruhigem Wasser
- - Dünenfelder mit seltenen Kräutern
- - Wacholder- und Strandkieferhaine
- - Felsplateaus mit alten elfischen Runen
Geschichte
Die Ursprünge Lathélens reichen mehrere Jahrhunderte zurück. Elfen der Küstenstämme errichteten hier zunächst saisonale Fischlager. Erst später, mit zunehmendem Austausch mit Menschen aus Thalhain, entstand eine dauerhafte Siedlung.
Legenden berichten, dass die Bucht durch alte Schutzrunen beruhigt wird, die tief in den Felsen verborgen liegen. Ob dies Magie oder Zufall ist, bleibt ungeklärt – doch die See vor Lathélen gilt als ungewöhnlich mild.
Bevölkerung
Die Einwohnerzahl schwankt zwischen 30 und 50 Personen.
Bevölkerungsanteile:
- - 60% Elfen (Küsten- und Waldelfen)
- - 30% Menschen
- - 10% andere Völker (Zwerge, Halblinge, Gnome, selten Tieflinge oder Drachenblütige)
Die Gemeinschaft ist eng verbunden, Entscheidungen werden im Konsens getroffen. Fremde sind willkommen, solange sie die Ruhe des Dorfes respektieren.
Wirtschaft
Die Bewohner leben von einer Mischung aus Fischfang und kleinbäuerlicher Landwirtschaft.
Hauptwirtschaftszweige:
- - Fischfang: Silberheringe, Mondschuppenfische
- - Landwirtschaft: Hirse, Gemüse, Ziegenhaltung
- - Kräuterkunde: Dünenpflanzen für Salben und leichte Heiltränke
- - Handwerk: Bootsbau, Netzflicken, Holzschnitzereien
Regelmäßig bringen die Dorfbewohner Waren nach Thalhain und tauschen sie gegen Werkzeuge, Stoffe und Salz.
Wichtige Orte
Mondsteg
Ein halbkreisförmiger Steg aus hellem Treibholz, der im Mondlicht silbrig schimmert. Die Elfen behaupten, er sei aus „Mondholz“ gefertigt.
Dünenfelder
Heimat seltener Kräuter, die für Salben und Heiltränke genutzt werden. Die Gnome und Elfen des Dorfes kennen ihre Geheimnisse gut.
Windschrein
Ein offener Steinkreis auf einer Klippe. Hier danken die Bewohner den Geistern des Meeres und bitten um sichere Fahrten.
Gemeinschaftsplatz
Ein runder Platz mit einem alten, verwitterten Anker als Symbol für Zusammenhalt und Tradition.
Wichtige Personen
- - Aelirwen Talanor (Elf, w): Dorfsprecherin, erfahrene Fischerin, kann die Gezeiten „lesen“.
- - Brannoc Haldur (Mensch, m): Bootsbauer, grobschlächtig, aber warmherzig.
- - Tivra Kupferkessel (Gnom, w): Kräuterkundige, spezialisiert auf Dünenpflanzen.
- - Syllathen (Elf, m): Einsiedler, der angeblich mit den Geistern des Meeres spricht.
Abenteueraufhänger
- - Flüstern der Bucht: Nachts hört man Stimmen aus dem Wasser. Warnungen oder Lockrufe.
- - Verschwundene Fischer: Zwei Boote kehrten nicht zurück. Am Mondsteg fand man zerbrochene Ruder.
- - Der angespülte Fremde: Ein verletzter Tiefling trägt eine Karte bei sich, die auf etwas Großes hinweist.
