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Schwurstein von Gillenwalde
Der Schwurstein von Gillenwalde ist ein heiliges Artefakt des Tyr, Hüter von Recht, Wahrheit und gerechtem Urteil. Er befindet sich im Besitz des Paladin- und Ritterordens der Goldlanze. Er dient als Fokus für Eide, Urteile und göttliche Prüfung und wird nur in den schwerwiegendsten Fällen aus dem Ordensheiligtum hervorgeholt.
Der Schwurstein erkennt Wahrheit nicht durch Worte, sondern durch Absicht.
Aussehen
Der Schwurstein ist ein faustgroßer Monolith aus weißem Rechtsstein, durchzogen von goldenen Adern, die das Symbol Tyrs – die Waage – formen.
Seine Oberfläche ist glatt, doch von feinen Runen überzogen, die bei Berührung warm werden.
Wird ein Eid gesprochen, beginnt der Stein sanft zu leuchten und wirft ein klares, unbewegliches Licht.
- Stil: Streng, sakral, rechtschaffen
- Materialien: Rechtsstein, göttliche Essenz, geweihte Goldadern
- Größe: Tragbar, aber schwer
- Lichtwirkung: Ruhiges, golden‑weißes Leuchten
Symbolik
- Verkörpert Tyrs Prinzip: Gerechtigkeit über Gnade
- Zeichen der Unbestechlichkeit des Ordens
- In Gillenwalde höchstes Symbol rechtmäßiger Autorität
Wirkung im Spiel
- Eidbindung: Jeder vor dem Schwurstein geleistete Eid ist magisch bindend
- Wahrheitsprüfung: Der Stein reagiert auf bewusste Lügen oder gebrochene Absichten
- Schutz der Rechtschaffenen: Träger erhalten Widerstand gegen Beeinflussungs- und Täuschungsmagie
- Urteil Tyrs: Bei schwerem Eidbruch kann der Stein göttliche Strafe auslösen
Einschränkungen
- Wirkt nur für Anhänger oder anerkannte Diener Tyrs
- Missbrauch führt zum Erlöschen der Macht oder zur Verurteilung des Trägers
- Der Schwurstein kann nicht zerstört, aber zeitweise versiegelt werden
Geschichte
Der Schwurstein wurde nach der Gründung Gillenwaldes von den ersten Paladinen Tyrs erschaffen, als Antwort auf eine Zeit der Gesetzlosigkeit. Er wurde bei der Einsetzung jedes Hochrichters verwendet und war Zeuge unzähliger Urteile, Schwüre und Opfer. Bis heute ruht er im Hohen Gerichtsschrein, bewacht von den Ordensältesten.
