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Der Glaube der Drei Säulen

Der Glaube der Drei Säulen ist eine der einflussreichsten philosophisch‑religiösen Strömungen Turenhalls. Er vereint Glauben und Vernunft in einem strengen Weltbild, das Ordnung, Wahrheit und Erkenntnis als tragende Pfeiler allen Seins begreift. Sein geistiges Zentrum liegt in der Stadt Sumáthhr, wo der monumentale Tempel der Drei Säulen über Generationen hinweg Gelehrte, Richter und Suchende geprägt hat.


Die Drei Säulen

Der Glaube lehrt, dass die Welt nur dann Bestand hat, wenn alle drei Säulen im Gleichgewicht stehen:

Keine Säule darf über den anderen stehen. Überbetonte Ordnung führt zur Tyrannei, absolute Wahrheit zur Grausamkeit, ungezügelte Erkenntnis zur Hybris.


Ursprung

Der Glaube entstand nach dem Zeitalter der Schatten, als Turenhall nach Orientierung suchte. Philosophen, Richter und Chronisten vereinten ihre Lehren zu einem Kodex, der Glauben nicht als Offenbarung, sondern als Disziplin des Denkens verstand.

Sumáthhr wurde bewusst als Zentrum gewählt – fern von königlicher Macht, aber nahe an den Archiven und Akademien.


Der Tempel von Sumáthhr


Klerus und Anhänger


Gesellschaftliche Rolle


Kritik und Kontroversen


Bedeutung

Der Glaube der Drei Säulen ist kein Trostglaube. Er verspricht keine Erlösung – nur Klarheit.

In Sumáthhr sagt man:

„Wer Ordnung sucht, findet Grenzen.
Wer Wahrheit sucht, findet Zweifel.
Wer Erkenntnis sucht, findet sich selbst.“