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Schwurstein von Gillenwalde

Der Schwurstein von Gillenwalde ist ein heiliges Artefakt des Tyr, Hüter von Recht, Wahrheit und gerechtem Urteil. Er befindet sich im Besitz des Paladin- und Ritterordens der Goldlanze. Er dient als Fokus für Eide, Urteile und göttliche Prüfung und wird nur in den schwerwiegendsten Fällen aus dem Ordensheiligtum hervorgeholt.

Der Schwurstein erkennt Wahrheit nicht durch Worte, sondern durch Absicht.


Aussehen

 Der Schwurstein ist ein faustgroßer Monolith aus weißem Rechtsstein, durchzogen von goldenen Adern, die das Symbol Tyrs – die Waage – formen. Seine Oberfläche ist glatt, doch von feinen Runen überzogen, die bei Berührung warm werden. Wird ein Eid gesprochen, beginnt der Stein sanft zu leuchten und wirft ein klares, unbewegliches Licht.


Symbolik


Wirkung im Spiel


Eidbruch‑Mechanik des Schwursteins

Ein vor dem Schwurstein von Gillenwalde geleisteter Eid ist nicht nur ein Versprechen, sondern eine göttlich bezeugte Verpflichtung.

Ein Eidbruch erfolgt nicht durch Scheitern, sondern durch bewusste Abkehr von der geschworenen Absicht.

Der Schwurstein reagiert mit Eskalationsstufen.


Eskalationsstufe I – Zweifel

*Innere Warnung*

Der Paladin spürt Unruhe, Schuld oder Widerstand.

„Der Weg weicht vom Schwur.“

Eskalationsstufe II – Missklang

*Göttliche Missbilligung*

Der Schwurstein erkennt bewusste Abweichung.


Eskalationsstufe III – Bruch

*Aktiver Eidbruch*

Der Paladin handelt klar gegen den Eid.

„Der Schwur ist gebrochen.“

Eskalationsstufe IV – Urteil Tyrs

*Göttliche Strafe*

Der Eidbruch wird nicht bereut oder gerechtfertigt.


Eskalationsstufe V – Verwerfung

*Endgültiger Bruch*

Der Eid wird bewusst verleugnet oder verspottet.


Mildernde Faktoren

Diese können Eskalation verzögern oder abschwächen.


Wiedergutmachung

Ein Eid kann nicht „repariert“, sondern nur gesühnt werden.


Einschränkungen


Geschichte

Der Schwurstein wurde nach der Gründung Gillenwaldes von den ersten Paladinen Tyrs erschaffen, als Antwort auf eine Zeit der Gesetzlosigkeit. Er wurde bei der Einsetzung jedes Hochrichters verwendet und war Zeuge unzähliger Urteile, Schwüre und Opfer. Bis heute ruht er im Hohen Gerichtsschrein, bewacht von den Ordensältesten.